Klettergarten

Written by Jackie on. Posted in Events

Anfang 2012 wurde für einige ein großer Wunsch und für andere das Grauen nun endlich wahr: Wir fuhren zusammen mit den Auszubildenden von Creditreform Bochum und Münster in einen Klettergarten. Naja, eigentlich war es eine Kletterhalle, aber angesichts der Tatsache, dass einige von uns unter Höhenangst leiden, war es wohl zumindest für den ersten Moment alles andere als erfreulich für sie.

Der Tag stand unter der Überschrift: Aktive Persönlichkeitsentwicklung: Souveränität und Präsenz im täglichen Auftritt. Und die Frage war ob so was mit Hilfe einer Kletterwand trainiert werden kann. Insofern war der Tag doppelt spannend.

Zu Beginn des Tages sollten wir unsere derzeitige Gemütslage in Form eines Wetterberichts beschreiben. Es war wenig überraschend, dass es bei sehr vielen grau und wolkig war, denn unabhängig von der Höhenangst, hatten wohl einige ziemlichen Respekt vor der Wand

Nach einer ausführlichen Einweisung und einigen Sicherheitshinweisen, war es unsere erste Aufgabe, unser persönliches Tagesziel festzulegen. Dazu kletterte einer der Guides eine Wand hoch und jeder musste auf der Höhe „Stop!“ rufen, an der sein Name auf einem Schild angeklebt werden sollte. Unsere Aufgabe war es, am Ende des Tages unser Namensschild von der Wand zu holen.

Nach einigen Kletterübungen und einer Stärkung am Mittag, kam die wohl größte Herausforderung an diesem Tag. Es ging eine kleine Wand hinauf und von oben sprang man einfach hinab und schaukelte an einem Seil, bis man von den Guides behutsam oder auch ruppig, wie es bei mir der Fall war, zu Boden gelassen wurde.

Obwohl es am Anfang nur zwei Mutige waren, ist dann zum Schluss nahezu jeder von der Wand gesprungen.

Zum Ende gab es dann noch die Aufgabe, mit Hilfe von Kommandos der Gruppenmitglieder mit verbundenen Augen an einer Wand hochzuklettern. Keine einfache Aufgabe, aber ich denke, jeder hatte seinen Spaß.

Das Feedback am Ende des Tages fiel bei allen ziemlich ähnlich aus nämlich auch mal über seine Grenzen hinaus zu gehen und auch mal auf das Bauchgefühl zu hören. Ich für meinen Teil kann sagen, dass es gezeigt hat, sich auch mal auf andere zu verlassen und sich gegenseitig unter die Arme zu greifen, egal in welcher Situation. Da Teamarbeit und Hilfe aber bei uns an der Tagesordnung sind und somit selbstverständlich für uns sind, denke ich, dass für uns wohl eher der Spaß, als eine neue Erkenntnis im Vordergrund stand.

Mut ist nicht, keine Angst zu haben, sondern die eigene Angst zu überwinden. (Martina Aschwanden)

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