Hamburg

Written by Jackie on. Posted in Events

Freitagmorgen, 17.06.2011, 4.45 Uhr „Gääääähnnn…!“ und die ersten Kollegen treffen sich vor der Firma um in ein aufregendes, spannendes und feucht fröhliches Wochenende zu starten.

Es geht nach Hamburg!

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Creditreform, hat es sich der Chef natürlich nicht nehmen lassen, ein Wochenende der Superlative zu organisieren und bis ins kleinste Detail zu planen.

Bereits auf der Busfahrt begrüßte uns Herr Riegel mit zahlreichen belegten Brötchen. Das war sicherlich eine gute Idee, denn angesichts eines solchen Wochenendes stand natürlich außer Frage, dass die Stimmung gut war und bereits die ersten Sektkorken knallten

Fröhlich schunkelnd steuerten wir mit der Starbesetzung des FC VC Hagen, unserer Betriebsfußballmannschaft, den ersten Stopp an, den Crefo Cup 2011, das jährlich stattfindende Fußballturnier. Mit Fankluft und Pompons ausgestattet, jubelten wir unseren Männern zu, die es dank unserer Unterstützung schafften, das erste Unentschieden gegen die bis dahin unangefochtene Nr. 1, Creditreform Koblenz, zu erkämpfen, seit es den Crefo Cup gibt.

Nachdem wir unser Taschengeld auf den Kopf gehauen und unsere Mannschaft aufgebaut haben, die leider in der Vorrunde, aber nicht als letzter, ausgeschieden ist, sind wir mit dem Bus in unser super Hotel gefahren, um uns für den Abend schick zu machen. Es ging auf einen Schaufelraddampfer, mit tollem Essen und anschließender Party. Nach einem reichhaltigen Büffet in gemütlicher Atmosphäre und der Siegerehrung der Fußballmannschaften, war der „offizielle“ Teil beendet und der Schaufelraddampfer konnte gerockt werden. Die Passagiere an Board legten zur Musik des DJ´s bis in die frühen Morgenstunden eine flotte Sohle aufs Parkett, während uns der Schaufelraddampfer durch den Hafen und über die Elbe fuhr. Leicht schwankend – aus welchen Gründen auch immer – verließen wir gegen 01.30 Uhr unser Partyboot um noch einen Abstecher auf der Reeperbahn zu machen, denn das ist ja nun wirklich ein Pflichtbesuch. Alle verstreuten sich in Hamburg, die einen in einer Bar, die anderen im Hotel und wiederum andere in der Kneipe schlecht hin – „Frau Möller“. Eine dunkle, alte Kneipe mit Wohlfühlcharakter war entdeckt, wo fortan einige lustige Stunden verbracht wurden.

Doch einen Wunsch mussten wir ja auch einem unserer Auszubildenden erfüllen. „Wenn ich schon mal in Hamburg auf der Reeperbahn bin, dann muss ich auch mal in eine Tabledancebar!“ waren seine Worte. Gesagt getan. Und schon fand sich eine kleine Gruppe im „Dollhouse“ wieder.

Der folgende Tag, für einige recht früh, für andere etwas später, stand zur freien Verfügung. Einige shoppten, besuchten Freunde und Bekannte oder besuchten das Hamburger Dungeon.

Am Abend hat Herr Riegel alle Mann zum Essen ins Peking-Enten-Haus eingeladen, in dem an jedem Tisch die Ente vom Koch geteilt und in Scheiben geschnitten wurde. Aber damit nicht genug. Plötzlich stand unser altbekannter Zauberer von unserer Weihnachtsfeier mit einem weiteren Kollegen in unserer Mitte um den Abend noch lustiger und amüsanter zu gestalten. Die Zauberer begleiteten uns ins Hotel, wo alle zusammen in der Hotelbar noch etwas getrunken haben, bevor ein Großteil dann aufbrach, um am letzten Abend noch mal Hamburg unsicher zu machen. Und wo ging das besser als natürlich bei – richtig – Frau Möller! Es war doch erstaunlich wie viele unserer Truppe sich dort heimisch zu fühlen schienen und den Abend bei dem einen oder anderen Bierchen und einigen Billardrunden dort verbrachten.

Gegen fünf Uhr in der Früh stapften die letzten Hinterbliebenen zurück zum Hotel, der harte Kern allerdings machte sich auf zum Fischmarkt. (Es gab sogar Kollegen, die dafür aus ihrem warmen Bettchen gehüpft und mitmarschiert sind.) Der Morgen fiel bei vielen unterschiedlich aus. Jedoch trafen sich die meisten, ob nun ausgeschlafen oder nicht, zum Frühstück, denn es wäre ja nicht Ernst Riegel, wenn da nicht noch was kommen würde.

Eine Alsterrundfahrt stand an. Bei leichtem Nieselregen schipperten wir wohl behütet mit dem Bötchen übers Wasser und ließen uns von allerhand Geschichten zu den Häusern am Ufer berieseln. Vor der Rückfahrt stand noch ein Abschiedssnack an, um für die lange Fahrt gestärkt zu sein. Ein Lokal, das exklusiv nur für uns geöffnet hat. „Na was kann das denn sein?“ fragten sich wohl die meisten und ich jedenfalls fiel aus allen Wolken. Wir besuchten Christian Rachs „Slowman“, bekannt von RTL, und zwar wir ganz allein. Eine große Creditreform-Fahne hing bereits an der Wand, als wir das Lokal besuchten. Wir wurden mit Sekt empfangen und durften uns im gesamten Lokal aufhalten, sogar in der Küche. Überall gab es andere kleine Leckereien und Hanno und Frank haben uns einiges zum Konzept des Slowman erzählt. Schweren Herzens machten wir uns nach der Stärkung dann gut gelaunt, aber doch erschöpft auf den Rückweg.

Tja, was soll man anderes sagen als „Perfekt“. „Das Beste kommt zum Schluss.“ hat meiner Meinung nach absolut zugetroffen, auch wenn es unglaublich schwierig ist zu sagen, was das Tollste an so einem gelungenen Wochenende war. Mein Eindruck war, dass es ausnahmslos allen Spaß gemacht hat und auch jeder auf seine Weise begeistert war. Und die wichtigste Erkenntnis für alle war und ist „Selbstverständlich ist so eine Tour nicht!“

Normal ist für uns das, was wir gewöhnt sind. (Nelson Sampaio)

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