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Spendenaufruf

Written by Pia Rutkowski. Posted in Allgemein

Jeder will leben und jeder hat es verdient! Helft mit eurer Spende:)

Die Hoffnungsflotte ist schon ein paar Monate vorbei, aber trotzdem verblasst das Erlebte und die Schicksale der Kinder nicht.

Dieses Jahr haben wir einen Jungen namens Foad kennengelernt.
Foad ist 19 Jahre und ist vor 3 Jahren mit seiner Familie aus Syrien nach Deutschland geflüchtet.

Seitdem Foad 6 Monate ist, leidet er an der Krankheit Thalassämie Major.

Bei der Thalassämie liegt eine erbliche, also angeborene Veränderung des Hämoglobins vor, die bewirkt, dass viele rote Blutkörperchen geschädigt und deshalb sehr schnell abgebaut werden, wodurch es zum Mangel derselben kommt, also zur Blutarmut. Dies hat zur Folge, dass der Sauerstofftransport im Körper nicht stattfinden kann.

Möchtest du mehr über diese Krankheit erfahren?
Informationen zur Krankheit

Wie lebt Foad mit dieser Krankheit?
Durch diese Krankheit ist Foad sehr beeinträchtigt. Er leidet an starken Kopfschmerzen und bekommt Atemnot bei körperlicher Anstrengung. Mit anderen Kindern Fußball spielen, Schwimmen gehen kann er nicht, da er dies körperlich nicht schafft. Auch seine Leidenschaft das Tischtennisspielen musste er aufgrund seiner Krankheit aufgeben.

Foad muss alle 2 Wochen für 2 Tage ins Kinderklinikum Dortmund, um neues Blut zu bekommen. Er bekommt dann 3 Blutbeutel verabreicht. Von seinem eigenen Blut ist nichts mehr da… Aufgrund der langen Krankenhausaufenthalte und den starken Nebenwirkungen hat er sehr viele Fehlstunden und leider seinen Schulabschluss zum zweiten Mal nicht geschafft. Ab August wird er deshalb an einem Berufsvorbereitungsprogramm teilnehmen. Dort erhofft er sich, dass er trotz seiner körperlichen Einschränkung einen Ausbildungsplatz bekommt.

Wie geht Foad selbst mit dieser Krankheit um?
Ich selbst habe ihn als sehr lebensfrohen jungen Mann erlebt. Er ist kontaktfreudig und lernt gerne andere Menschen kennen. Mit seiner Krankheit geht er offen um und erzählt interessierten auch darüber.

Trotz der seiner Einschränkung hat er den Spaß am Leben nicht verloren und sagt selbst: „Mir geht es gut. Es gibt Menschen, denen es noch viel schlimmer geht als mir.“ Trotzdem ist er sehr traurig, dass er nicht mit anderen Jugendlichen spielen kann und nicht dieselben Leistungen wie andere erzielen kann. Bei einer handwerklichen Aufgabe in der Schule haben die anderen Kinder 4 Unterrichtsstunden gebastelt. Foad hingegen hat 6 Wochen dafür gebraucht. Das hat ihn sehr traurig gemacht. Ich habe ihm dann versucht Mut zu machen und ihn darin gestärkt, dass er ein Kämpfer ist und nicht aufgibt.

Kann seine Krankheit geheilt werden?
Um Thalassämie major zu heilen, ist eine Knochenmarktransplantation erforderlich. Dieser Eingriff ist riskant, da das körpereigene Knochenmark zerstört werden muss und das Immunsystem wochenlang lahmgelegt wird. Es ist jedoch die einzige Möglichkeit, um die Krankheit zu heilen.

Foads Bruder(13) war an derselben Krankheit erkrankt. Ihm konnte jedoch durch eine Knochenmarkspende seiner Schwester geholfen werden. Er kann nun wie ein ganz normales Kind ohne Einschränkung leben und mit seinen Freunden zusammen Fußball spielen.

Weil das Thema uns alle etwas angeht, möchten wir einen kleinen „Spendenaufruf“ starten, um Foad und anderen Betroffenen zu helfen.
Wenn du Foad oder anderen Menschen helfen möchtest, kannst du Spender bei der DKMS werden. Auf der Internetseite der DKMS

kann sich jeder ein Probe Set zu schicken lassen und den Test ganz in Ruhe zuhause durchführen. Dieser wird dann an die DKMS zurückgesandt und diese nimmt die jeweilige Person als Spender in ihre Datenbank auf.

Mehr Infos über den Ablauf einer Knochenmarktransplantation: Knochenmarkspende

Jeder will leben und jeder hat es verdient! Helft mit eurer Spende:)

Interview mit sunshine4kids Kindern

Written by Pia Rutkowski. Posted in Events

Auch dieses Jahr durften wir Azubis die Hoffnungsflotte 2015, die von Sunshine4Kids organisiert wird, als Betreuer unterstützen. Wir sind auch dieses Mal von den Erlebnissen der Woche und den Schicksalen der Kinder überwältigt und finden dafür keine Worte. Deshalb haben wir den Besuch von 3 Sunshine Kindern (Igor(14), Anna(17), Lea(15)) bei Creditreform Hagen genutzt, um ein Interview mit ihnen durchzuführen und somit das Erlebte in Worte zu fassen.

Wie hat euch die Hoffnungsflotte 2015 gefallen?
Super! Wir hatten genauso viel Spaß wie letztes Jahr.

Hat euch das Segeln Spaß gemacht? Ja, das Segeln verbindet und stärkt einander als Team.

Denkt ihr, dass das Segeln etwas bei den Kindern bewirkt?
Beim Segeln bekommt jeder seine eigenen Aufgaben und muss die Verantwortung dafür tragen. Einige mussten dies vielleicht zum ersten Mal tun. Jeder ist ein Teil des Teams und ohne seine Hilfe funktioniert es nicht. Dadurch entsteht ein starker Zusammenhalt.


Wie war es für euch, dass ihr mit eurer Crew zusammen auf einem Boot geschlafen habt, mit ihnen gekocht habt und ihr gemeinsam gesegelt seid?
Es hat Spaß gemacht auf kleinsten Raum zusammenzuleben und zu arbeiten. Dies hat eine gemütliche und entspannte Atmosphäre geschaffen. Trotzdem konnte es öfters auch anstrengend werden, da keine Möglichkeit besteht sich aus dem Weg zu gehen.


Habt ihr etwas von den Kindern, Skippern und Betreuern lernen können?
Wir haben dieses Jahr den Sunshine4Kids Segelschein gemacht. Natürlich haben wir auch etwas im Haushalt gelernt, weil wir zusammen gekocht und abgespült haben. 😀


Was haltet ihr davon, dass Azubis mitfahren?
Wir finden das super! Die Azubis sind der Zwischenpart von Kindern zu den anderen Betreuern. Da sie nur etwas älter sind als wir, können sie sich in manchen Situationen besser in uns hineinversetzten und sind dann der „bessere“ Ansprechpartner.


Was war euer schönster Moment?
Am besten hat uns der vorletzte Abend gefallen. Dort haben wir alle zusammengesessen. Es wurde Gitarre gespielt, gesungen und viel gelacht. Natürlich hat uns das Abschiedsfest auch super gefallen.


Was macht die Hoffnungsflotte für euch so besonders?
Die schöne Zeit, die wir miteinander verbracht haben und die neuen Kontakte, die wir hier knüpfen haben können.


Haltet ihr Kontakt zu den Kindern, Skippern und Betreuern?
Klar! Sonst wären wir euch heute nicht besuchen gekommen. 😀


Meine Zeit bei Fröhlich & Dörken

Written by Pia Rutkowski. Posted in Events

Auch ich durfte dieses Jahr an dem Azubiaustausch teilnehmen. In dieser Zeit habe ich bei Fröhlich & Dörken gearbeitet. Diese produzieren und verkaufen Wälzlager und Lineartechnik. Bei FUD arbeiten 42 Mitarbeiter. Fünf von diesen sind Azubis.

Als erstes durfte ich im Lager die verschiedenen Produkte und Arbeitsprozesse kennenlernen. Hier habe ich zum ersten Mal ein Lager, sowie dessen Aufbau gesehen.

Danach durfte ich die Auszubildende im Vertrieb begleiten. Dort habe ich gelernt, wie Angebote und Aufträge erfasst werden. Außerdem konnte ich in die Azubitätigkeiten hineinschnuppern und den „Azubialltag“ kennenlernen.

Des Weiteren habe ich einen Tag in der Buchhaltung verbracht. Dort habe ich mit verfolgen können, wie Mahnungen geschrieben werden, wie Einnahmen und Auszahlungen verbucht werden und wie unsere Creditreformauskünfte in den Arbeitsablauf eingebaut werden.

Anschließend war ich im Vertrieb eingeteilt. Dort habe ich die Kommunikation mit den Kunden und Lieferanten mitbekommen. Es war sehr interessant zusehen, wie der Vertrieb in diesem Unternehmen aufgebaut ist, da ich bei der Creditreform Hagen den Vertrieb selbst schon durchlaufen habe.

Mir haben die 2 Wochen Azubiaustausch sehr viel Spaß gemacht. Es war super ein anderes Unternehmen und ein neues Berufsfeld kennenzulernen. Zudem habe ich in den zwei Wochen sehr viel lernen dürfen. Das Team hat mich direkt toll aufgenommen und in die Arbeit integriert. Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt. Auch mit den Azubis habe ich mich super verstanden. Sie teilen ebenfalls meine Leidenschaft für Sport. Deshalb sind wir 2 Mal nach der Arbeit joggen gegangen.

Ich hoffe, dass die nächsten Azubis auch noch das Glück haben an dem Azubiaustausch teilzunehmen. Denn ich denke, dass sie genauso begeistert sein werden wie ich und dadurch viel dazu lernen dürfen.

Ihr wollt Fröhlich & Dörken kennenlernen? Dann schaut euch die Internetseite oder die Facebookseite an.

Weihnachten 2014 in der Vermarktung

Written by Pia Rutkowski. Posted in Alltag

Zurzeit bin ich in der Abteilung Vermarktung und in der Weihnachtszeit sind die Mitarbeiter hier auf ihrer Kalendertour. Ich durfte den Außendienstmitarbeiter Andreas Radke begleiten.

Bei der Kalendertour werden Kalender für das kommende Jahr verteilt. Darunter sind z.B. Tisch- und Wandkalender zu finden. Wir haben ca. 30 Mitglieder besucht und ihnen die Kalender als Präsente übergeben. Mir persönlich hat diese Tour sehr gut gefallen, da ich die unterschiedlichen Kunden kennenlernen durfte und sehr viel gelernt habe. Aus vielen Gesprächen ist ein neues Potential entstanden. Ich konnte mitverfolgen, wie Herr Radke die Kaufsignale des Kunden erkannt hat und auf diese eingegangen ist. Auch bei Problemen konnten wir zusammen einen Lösungsansatz entwickeln. Ebenfalls war es schön zusehen, dass viele Kunden den Nutzen von Creditreform verstanden und uns voll und ganz angenommen haben. Sie vertrauen uns und beziehen uns in ihre Entscheidungsprozesse mit ein.

Stand Up Paddeling – Team Event 2014

Written by Pia Rutkowski. Posted in Events

Auch dieses Jahr stand das Azubievent mit der Creditreform Bochum und Münster an. Creditreform Bochum hatte dieses Jahr den Event organisiert und uns zum Kemnadersee in Bochum zum Stand Up Paddeling eingeladen.

Aber was genau ist Stand Up Paddeling?

Das SUP ist dem Wellenreiten ähnlich, nur dass man auf dem Surfbrett steht und nicht mit den Händen, sondern einem Stechpaddel paddelt.

Wir starteten dabei allerdings mit gemischten Gefühlen in den Tag, da die meisten von uns noch nie auf einem Surfbrett standen und wir daher gar nicht wussten, was genau uns erwarten würde.

Am Kemnadersee angekommen, bekam zu Beginn jeder einen Neoprenanzug, in den es sich erst einmal „hinein zu quetschen“ galt, womit das Abenteuer schon bereits begann. Danach gab es eine kleine Einführung zu der Technik und dann ging es auch schon direkt los. Die Surfbretter wurden parallel zum Steg aufs Wasser gelegt. Jeder hatte nun die Aufgabe sich auf sein Brett zu knien. Danach sind wir alle etwas vom Steg weggepaddelt, um allen Mut zu fassen und aufzustehen. Danach sind wir alle ein Stückchen vom Steg weggepaddelt, um uns mit dem Surfbrett vertraut zu machen, bevor es dann hieß, allen Mut zusammen zu nehmen und die ersten Stehversuche zu probieren. Es war ein komisches Gefühl und es war anfänglich schwer den Einklang zwischen Körpergewicht und dem Brett zu finden. Viele sind daher in das Wasser gefallen, da sie ihr Gleichgewicht nicht halten konnten.

Etwas später stoß auch unser Chef Herr Riegel zu uns, der sich ebenfalls auf das Surfbrett wagte.

Nachdem wir uns an das Brett und das Wasser gewöhnt hatten, wurden uns ein paar Aufgaben gestellt. Wir sollten uns auf einem Bein auf das Brett stellen oder ausprobieren, wie weit wir nach vorn oder hinten gehen können. Dies erwies sich als nicht so leicht, da wir die die Bewegung des Surfbrettes nicht einschätzen konnten. Danach haben wir ebenfalls Übungen zu zweit auf einem Brett absolviert. Nachdem wir alleine auf dem Brett standfest waren, ging es nun daran, die Übungen, die wir zu zweit auf dem Brett absolvieren sollten, zu meistern. Dabei sind dann auch die Letzten trockenen letzten Trockenen in das Wasser gefallen.

Zum Schluss waren wir alle nass, erschöpft aber auch glücklich zugleich und hatten zudem einen „Bärenhunger“. Da kam es nur gerade recht, dass der VC Bochum in einer gemütlichen Runde ein Barbecue für uns organisiert hatte, bei dem jeder wieder zu Kräften kommen konnte.

Wir hatten an diesem Tag alle sehr viel Spaß und möchten uns nochmal herzlich bei dem VC Bochum für das tolle Event bedanken.

 Stand Up Paddeling 2014 - Team Event 2014

Alte Schule, Altes Haus

Written by Pia Rutkowski. Posted in Alltag

Am Dienstag den 27.05.2014 durften Alex, Steffi und ich meine alte Schule, das Anne Frank Gymnasium in Halver besuchen. Ziel war es, die interessierten Schüler der Q1 über Creditreform, die Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann für Büromanagement und über das Verbundstudium zu informieren. Langfristig wird eine Kooperation mit Schulen angestrebt.

Schon als wir den Schulhof betraten, habe ich ein paar alte Gesichter gesehen, die mich direkt freundlich begrüßt haben. Im Schulgebäude wurden wir von dem stellvertretenen Schulleiter Herr Zibirre, meinem alten Französischlehrer,begrüßt.

Danach wurden wir in den Raum geführt, vordem schon die interessierten Schüler warteten.Und dann ging es auch schon los. Als erstes haben wir uns vorgestellt und allgemein etwas über Creditreform erzählt. Danach sind wir tiefer in den täglichen Ablauf und die Herausforderungen der Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann für Büromanagementeingegangen. Die Schüler haben aufmerksam zugehört und aktiv mitgearbeitet.

Am Ende haben wir eine Fragerunde gestartet, in der die Schüler alle ihre offenen Fragen stellen durften. Als kleines Dankeschön für unseren Besuch haben wir 2 Flaschen Wein bekommen. Für mich war es ein sehr schöner Tag an meiner alten Schule. Mir hat es viel Spaß gemacht den Schülern etwas über die Ausbildung, das Studium und meine Erfahrungen zu erzählen und ihnen hoffentlich die Angst vor einem Verbundstudium genommen zu haben. Ich hoffe, dass wir auch nächstes Jahr wieder zu Besuch kommen dürfen.

2 Minuten für Jennifer Mack

Written by Pia Rutkowski. Posted in Praktikumsberichte

Geburtstag: 23.08.1995
Ausbildungswunsch: Büro- oder Industriekauffrau
Praktikum: 04.11.2013- 29.11.2013

Interviewer: Warum hast du dich für ein Praktikum bei Creditreform Hagen entschieden?
Jennifer: Ich wollte auf jeden Fall ein Praktikum im kaufmännischen Bereich machen. Auf Creditreform bin ich auf der Ausbildungsmesse in Ennepetal aufmerksam geworden. Mich hat die Gestaltung des Standes angesprochen. Ganz besonders die Banner auf denen die Azubis abgebildet sind. Außerdem fand ich es gut, dass die Azubis vor Ort waren und Fragen beantwortet haben. Vor der Messe haben wir ein Buch bekommen, in dem alle Unternehmen abgebildet sind, die auf der Ausbildungsmesse vertreten waren. Vorab habe ich mich dann telefonisch über ein Praktikum bei Creditreform Hagen informiert.

Interviewer: Was hast du dir unter Creditreform vorgestellt?
Jennifer: Ich wusste, dass Creditreform ein Inkassobüro ist. Die anderen Tätigkeiten jedoch waren mir bis dahin fremd. Trotzdem war ich völlig offen und gespannt darauf, die Aufgaben näher kennen zu lernen. Ebenfalls war ich überrascht, dass Creditreform so oft in Deutschland vertreten ist. Auch Creditreform Hagen habe ich mir anfangs viel kleiner vorgestellt.

Interviewer: Wie war dein erster Eindruck?
Jennifer: Als erstes ist mir aufgefallen, dass hier alle sehr nett und herzlich sind. Die Mitarbeiter, sowie die Azubis. Dazu kommt, dass ich gut in das Team aufgenommen wurde.

Interviewer: Worin siehst du denn deine Stärken?
Jennifer: Ich bin teamfähig, freundlich, offen und lernfähig.

Interviewer: Konntest du diese in die Tätigkeiten hier mit einbringen?
Jennifer: Ja, denn ich habe andere in ihren Aufgaben unterstützt. Zudem bin ich an der Zentrale in Kundenkontakt gekommen, wo Freundlichkeit eine große Rolle spielt.

Interviewer: In welche Aufgabenbereiche hast du einen Einblick gewinnen können?
Jennifer: Als erstes war ich in der Abteilung Wirtschaftsinformation. Dort habe ich bei der Datenpflege mitgeholfen. Ich durfte bei den Telefonauskünften zuhören, mit der Azubine Pia habe ich morgens die Zeitung gelesen, um sämtliche auskunftsrelevanten Informationen, z.B. Geschäftseröffnungen, Geschäftsübergaben, Geschäftsschließungen oder Todesanzeigen, daraus zu verarbeiten. Zudem habe ich sie bei den Adressänderungen unterstützen. Während der kompletten Praktikumszeit habe ich nachmittags die Azubis bei der Ausgangspost unterstützt. In der zweiten Woche war ich im Backoffice. Dort habe ich morgens geholfen die Eingangspost zu sortieren und zu scannen. In der Woche habe ich sehr viel über das Backoffice gelernt, da mir dieses vorher fremd war. Als nächstes durfte ich eine Woche im Crefo Contact verbringen. Sehr interessant fand ich die Schuldnertelefonate, bei denen mich der Dialer fasziniert hat. In der letzten Woche durfte ich Annika Richter an der Zentrale unterstützen. Dort habe ich den Telefonaten zugehört, habe Unternummern in den Datensätzen erfasst, zugeschaut wie ein neues Mitglied aufgenommen wird sowie Kunden, Schuldner und Besucher in Empfang genommen.

Interviewer: Welche Tätigkeit hat dir am besten gefallen?
Jennifer: Am besten hat mir die Woche im Crefo Contact gefallen. Die Arbeit ist sehr vielseitig und ich fand es spannend mitzuerleben, wie Creditreform Hagen mit Schuldnern in Kontakt tritt. Ebenfalls fand ich es interessant, wie unterschiedlich die Schuldner auf die Anrufe reagiert haben.

Interviewer: Was hat dir überhaupt nicht gefallen?
Jennifer: Es gab nichts, was mir nicht gefallen hat.

Interviewer: Also hat dir die Arbeit hier bei uns Spaß gemacht?
Jennifer: Ja, das hat sie. Ich fand es gut, dass ich in jede Abteilung einen Einblick bekommen habe und mir die umfangreichen Tätigkeiten von Creditreform anschauen konnte. Mir war vor dem Praktikum nicht bewusst, wie viele unterschiedliche Tätigkeiten hier durchgeführt werden.

Interviewer: Hast du dich bei Creditreform Hagen wohl gefühlt? Und wie würdest du das Mitarbeiterklima bei uns beurteilen?
Jennifer: Ich habe mich auf jeden Fall wohl gefühlt, da ich von allen gut aufgenommen wurde. Ich fand super, dass jeder sich die Zeit genommen hat, mir seinen Tätigkeiten näher zu bringen. Meiner Meinung nach ist das Mitarbeiterklima gut, da sich alle untereinander verstehen und sich gegenseitig unterstützen.

Interviewer: Was ist deiner Meinung nach das besondere an Creditreform?
Jennifer: Creditreform arbeitet eng mit dem Kunden zusammen. Die Mitarbeiter versuchen eine Lösung mit dem Schuldner außergerichtlich zu finden. Jeder Mensch wird hier individuell betrachtet. Zudem lässt Herr Riegel den Mitarbeitern viel Entscheidungsfreiheit und ich habe ihn als einen sehr offenen Menschen kennengelernt.

Interviewer: Kannst du dir vorstellen hier eine Ausbildung zu beginnen?
Jennifer: Ja, da mir die Arbeit hier viel Spaß gemacht hat. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Azubis oft selbstständig arbeiten und ihnen eine Menge Vertrauen geschenkt wird. Sie planen den Ablauf ihrer Tätigkeiten selbst, wie zum Beispiel den Postplan.

Interviewer: Wie hast du dich mit den Azubis verstanden und wie haben sie dich aufgenommen?
Jennifer: Ich habe jeden Tag mit ihnen meine Pause verbracht und ihnen anschließend bei der Post geholfen. Deshalb hatte ich viel Kontakt mit ihnen. Sie haben mich sehr gut aufgenommen und mir viel über die Ausbildung bei Creditreform Hagen erzählt. Mir ist aufgefallen, dass sie sich gegenseitig unterstützen, das Team im Vordergrund steht und sie auch in der Freizeit viel zusammen unternehmen.

Interviewer: Und mal abgesehen von deinem Praktikum, wie sieht es bei dir denn privat aus? Was machst du in der Freizeit?
Jennifer: In meiner Freizeit spiele ich Handball, bin ab und zu im Fitnessstudio, treffe mich mit Freunden und habe seit 2 Jahren einen festen Freund.

Interviewer: Bei so vielen sportlichen Aktivitäten und einem festen Freund, hast du in deiner Freizeit noch Zeit etwas mit deinen Freundinnen zu unternehmen?
Jennifer: Ja, denn hauptsächlich sehe ich meinen festen Freund nur am Wochenende, da er ebenfalls viel Sport treibt. Mit meinen Freundinnen unternehme ich dann meistens etwas unter der Woche.

Interviewer: Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus? Hast du irgendwelche Wünsche?
Jennifer: Für die Zukunft wünsche ich mir ein eigenes Haus und Kinder zu haben, einen Beruf der mir Spaß macht und in dem ich genug verdiene. Ebenfalls möchte ich reisen, um viel von der Welt zusehen.

Interviewer: Freust du dich jetzt wieder in die Schule zu gehen?
Jennifer: Eigentlich nicht. In der Schule geht der Tag langsam vorbei, es ist immer der gleiche Ablauf. Hier hingegen ist die Zeit wie im Fluge vergangen. Die vielseitigen Aufgaben und die neuen Erfahrungen haben den Arbeitstag aufregend gestaltet.

Interviewer: Was nimmst du aus dem Praktikum mit?
Jennifer: Während des Praktikums ist mir bewusst geworden, dass die Schulfächer im späteren Berufsleben wichtig sind. Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, jeden Menschen individuell zu betrachten. Vor meinem Praktikum habe ich gedacht, dass Büros nur kahl und weiß sind. Jedoch sind die Büros bei Creditreform freundlich und warum gestaltet.

Interviewer:Dann wünsche ich dir für deine Zukunft alles Gute und hoffe, dass du nächstes Jahr dein Fachabitur erfolgreich abschließen wirst.

Mein erster Tag

Written by Pia Rutkowski. Posted in Alltag

Ich hatte einen super Start in das Berufsleben.

Morgens jedoch bin ich mit einem gemischten Gefühl aufgewacht. Einerseits habe ich mich sehr gefreut, dass ein neuer Lebensabschnitt anfängt, ich neue Erfahrungen mache und meine neuen Arbeitskollegen noch besser kennenlerne. Andererseits war ich sehr aufgeregt und total gespannt, was mich erwartet.

Als ich jedoch bei Creditreform angekommen war, wurde ich herzlich von Annika Richter begrüßt und schon war ein Teil meiner Aufregung verflogen. Trotzdem war ich noch sehr gespannt, was mich im weiteren Verlauf des Tages erwartet. Sie schickte mich in den Besucherraum „Freigeist“, wo ich auf Alex und Marcel, die anderen beiden neuen Azubis getroffen bin. Ich habe mich gefreut, die beiden wieder zusehen.

Dann kam die Ausbilderin Frau Mewing-Behrens zu uns. Sie gab uns ein paar allgemeine Informationen, eine Einführung wie unser Arbeitstage in Zukunft ablaufen werden und jeder von uns Neuankömmlingen bekam sein erstes Azubiprojekt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Nach dem Gespräch wurden wir von Felix, einem Azubi aus dem dritten Lehrjahr abgeholt. Er führte uns durch die einzelnen Abteilungen, wo wir herzlich von jedem begrüßt wurden.

Danach versammelte sich die gesamte Belegschaft im Pausenraum zu einem gemütlichen Sektfrühstück. Bevor es jedoch losging, hat Herr Riegel eine Ansprache gehalten. Er ehrte diejenigen, die ihr Jubiläum hatten, gratulierte den Geburtstagskindern, stellte uns noch einmal namentlich vor und hieß uns herzlich Willkommen. Zum Einstieg bekamen wir eine Schultasche mit vielen tollen Geschenken darin, über die ich mich riesig gefreut habe.

Nach dem Sektfrühstück hatten wir ein Einführungsgespräch mit Herrn Riegel bezüglich Ausbildung, Berufsschule und Uni. Danach ging es auch schon los. Wir wurden in unsere Abteilungen geführt.

Ich bin als erstes 7 Monate in der Abteilung Wirtschaftsinformationen, wo ich liebevoll von Frau Oswald und dem gesamten Team aufgenommen wurde. Als erstes habe ich einen Überblick in den Aufgabenbereich der Auskunft bekommen. Danach durfte ich meinen eigenen Arbeitsplatz einrichten. Als dies erledigt war, stürzte ich mich voller Elan und Energie auf meine erste Aufgabe.

Ich hatte einen sehr aufregenden und schönen ersten Tag, an dem ich schon viele Eindrücke gewonnen habe. Ich freue mich auf die weiteren Wochen in der Auskunft.

Die außergewöhnliche Ausbildung zum/zur Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement für den Bereich Hagen, Lüdenscheid und Schwelm.