Ausbildungsablauf

Dich interessiert bestimmt, was bei uns im Laufe der Ausbildung alles passiert.

  • Was sind die Tätigkeiten in der Ausbildung?
  • Muss ich nur Kaffeekochen und einkaufen oder lerne ich auch etwas?
  • Wie ist das mit der Berufsschule?
  • Gehen Azubis auch schon zu Seminaren?
  • Würdet Ihr mir eine Ausbildung bei Euch empfehlen?

Auf diese Fragen findest du im Folgenden die Antworten.

Die Ausbildung in den einzelnen Abteilungen

Wir sind glücklicherweise keine Behörde, in der alles und jedes geregelt ist und nach „Schema-F“. ablaufen muss. Dennoch müssen manche Dinge geregelt werden. Zum Beispiel, wann welcher Azubi in welcher Abteilung eingesetzt ist. Hierzu wird von unserer Ausbildungsleiterin, Stefanie Mewing-Behrens, jeweils für ein Jahr ein Plan ausgearbeitet.

Die Ausbildungszeiten in den einzelnen Abteilungen bei uns sind wie folgt:

  • Inkassoabteilung:
  • 7 Monate
  • Auskunftsabteilung:
  • 7 Monate
  • Buchhaltung
  • 5 Monate
  • Backoffice
  • 4 Monate
  • Vertrieb
  • 4 Monate
  • IT
  • 3 Monate

    Wenn du die Anzahl der Monate addierst, wirst du feststellen, dass es in der Summe nur 30 Monate sind, wir also von einer Verkürzung der Ausbildung auf 2 ½ Jahre ausgehen.

    Man durchläuft also jede Abteilung, um so eine möglichst umfassende und fundierte Ausbildung zu erhalten.

    Zusätzlich gibt es für jede Abteilung einen Ausbildungsplan, in dem aufgeführt ist, welche Inhalte dort vermittelt werden und wer aus der Abteilung hierfür jeweils verantwortlich ist, diese dir beizubringen.

    Als Azubi bist du vom ersten Tag in die Arbeit der jeweiligen Abteilung voll integriert und es ist oberstes Ziel, dass du möglichst die gesamte Zeit in der Abteilung tätig bist. Trotzdem gibt es auch abteilungsübergreifende Dinge, die die Azubis zu erledigen haben. Hierfür gibt es einen so genannten „Postplan“ für jeden Monat. Dort kann man entnehmen, wann welcher Azubi beispielsweise für die Post, die Vertretung an der Telefonzentrale oder Ähnliches (unter Berücksichtigung der Berufsschultage, Seminare, Schulungen, Urlaub etc.) eingeteilt ist. Diese Azubi-Aufgaben werden von den Azubis aus dem zweiten und dritten Lehrjahr an die neuen Azubis weitergegeben. Als Azubi wirst du ebenfalls mit diversen Spezialaufgaben vertraut gemacht, z.B. die Erstellung dieses Blogs war ein Azubi-Projekt, welches von unserer Ausbilderin Stefanie Mewing-Behrens und Herrn Riegel begleitet wurde. Oder beispielsweise die Planung eines Familiennachmittags und vieles mehr. Die Organisation hierfür obliegt den Azubis.

    Abteilungstests

    Um frühzeitig zu erkennen, ob du die abteilungsspezifischen Themen verstanden hast oder ob es gegebenenfalls noch Lücken gibt, schreibst du in der Regel alle drei Monate einen abteilungsbezogenen Test. Der dauert ca. 1 Stunde. Keine Panik, hier gibt es kein Bestehen oder Nichtbestehen. Es geht nur darum festzustellen, ob noch Wissenslücken zu schließen sind oder ob das Aufgabenfeld erweitert werden kann.

    Beurteilungsgespräche

    Um dir als Azubi mehr Sicherheit im Bereich der Selbsteinschätzung und ein Feedback zu deinen Leistungen in der Abteilung zu geben, führen unsere Ausbilderin und unser Chef nach jedem Abteilungswechsel ein Beurteilungsgespräch mit dir. Hierfür gibt es einen 6-seitigen Feedback-Bogen, mit dem gut 50 Eigenschaften/Verhaltensweisen beurteilt werden. Dieser Bogen wird im Vorfeld auch dir als Auszubildenden ausgehändigt, damit du dich auch selbst beurteilen kannst. Im Gespräch wird dann deine Bewertung mit der der Abteilung abgeglichen. Wenn man hier beim Ausfüllen keine „rosarote Brille“ aufhat, sich und seine Leistung also realistisch beurteilt, weichen Eigen- und Fremdsicht auch kaum voneinander ab.

    Ziel dieser Gespräche soll zum einen sein, dass du dich kritisch mit deiner eigenen Leistung auseinandersetzt und zum anderen gemeinsam Potenziale erkannt werden, die man weiter fördern kann bzw. muss. Du wirst in diesem Fragebogen auch gefragt, was dir in der Abteilung gut gefallen hat und was nicht und welche Schulungen du gerne noch besuchen möchtest.

    Präsentation nach Abteilungswechsel

    Um zu überprüfen, ob du die abteilungsspezifischen Themen verstanden hast und um Präsentationen vor mehreren Personen zu üben, wird nach jedem Abteilungswechsel eine Abschlusspräsentation mit einem selbst festgelegten Thema aus der Abteilung gehalten.

    Die Zuhörer sind:

    • Herr Riegel – Chef
    • Stefanie Mewing-Behrens – Ausbilderin
    • der/die Abteilungsleiter/in
    • alle Azubis
    • sowie selbst ausgewählte Personen

    Wenn du jetzt denkst, dass das der blanke Horror ist und du nie eine solche Präsentation ohne Knieschlottern und ohne Stottern hinbekommen würdest, lass dir gesagt sein, dass es keineswegs so schlimm ist, wie du denkst. Es schult enorm und spätestens bei der dritten Präsentation macht es sogar echt Spaß.

    Seminare

    Da das Thema Weiterbildung bei uns extrem großgeschrieben wird, ist es nur logisch, das auch du, als Azubi bei uns zu Seminaren gehst. Hierbei handelt es sich zum einen um Seminare, zu denen alle Azubis angemeldet werden (z.B. Kommunikations- und Verkaufsseminare). Zum anderen wird regelmäßig mit den Azubis besprochen, ob noch individuelle Seminare erforderlich bzw. hilfreich wären. Hierbei werden auch immer die Ergebnisse (Stärken und Schwächen) aus dem Assessment-Center berücksichtigt. Solltest du an von dir selbst ausgesuchten Seminaren (z.B. Englischkurs, Tastschreibkurs, EDV-Kurs o.ä.) teilnehmen wollen, so kannst Du das gerne ansprechen. Sehr häufig übernimmt Herr Riegel auch hierfür die Kosten.

    Berufsschule

    Zwei mal pro Woche hast du Berufsschule. Die Berufsschule geht in der Regel bis 13:15 Uhr. Danach fährst du ins Büro (außer, wenn der Berufsschultag auf einen Freitag fällt).

    Um die Themen festzuhalten, die du sowohl in der Berufsschule, als auch im Unternehmen gelernt bzw. absolviert hast, führst du monatlich ein Berichtsheft. Wie es sich für ein Informationsverarbeitendes Unternehmen gehört, haben wir ein elektronisches Berichtsheft. Dies hat viele Vorteile gegenüber einem normalen Heft aus Papier. Es ist viel ordentlicher und Fehler sind wesentlich leichter und „unsichtbar“ zu korrigieren. Am Ende der Ausbildung wird zu den einzelnen Blättern noch ein Deckblatt ausgedruckt und es wird gebunden. Denk bitte daran, dass das vollständige, vom Ausbilder unterschriebene Berichtsheft, Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung ist.

    Schulungen

    In regelmäßigen Abständen finden bei uns interne Schulungen statt, die durch Herrn Riegel (Chef), die Abteilungsleiter oder einen Sachbearbeiter gehalten werden.

    Themen der Schulungen sind z.B.

    • die Rechtsgrundlagen im Inkasso,
    • die Besprechung unserer eigenen BWA (betriebswirtschaftliche Auswertung),
    • Überblick über unsere gesamte Produktpalette, auch der unserer Tochtergesellschaften
    • etc.

    Wie du aus diesen Ausführungen erkennen kannst, kommt bei uns in der Ausbildung garantiert keine Langeweile auf. Du bist voll integriert in den Abteilungen und wirst nicht nur gefordert, sondern auch gefördert. Deine Arbeit, Meinung und Ideen werden anerkannt und wertgeschätzt. Die Ausbildung bei uns ist ganz bestimmt etwas Besonderes. Nicht ohne Grund bezeichnet die Industrie und Handelskammer Hagen unser Unternehmen als „Ausbilder mit Leidenschaft“. Solltest du uns also fragen, ob wir dir eine Ausbildung bei uns empfehlen können, dann bekommst du als Antwort ein 5-faches „Ja –unbedingt“ (von jedem Azubi eins), allerdings nur dann, wenn du dich bei uns mit viel Engagement, Kreativität und Spaß einbringen willst – Schnarchnasen können wir in unserem Team nämlich nicht gebrauchen

    Die außergewöhnliche Ausbildung zum/zur Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement für den Bereich Hagen, Lüdenscheid und Schwelm.