Berlin, Berlin – Wir fahren nach Berlin

Written by Henri van Dorsten on. Posted in Events

Mein Name ist Janina Reddemann und ich fange am 01.08.2017 meine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement bei Creditreform Hagen an.

Auch wenn ich erst im August offiziell ein Teil des Teams werde, wurde ich herzlich eingeladen an der Fahrt nach Berlin teilzunehmen. Ich war das erste Mal in Berlin, sodass ich sehr aufgeregt war. Außerdem war es das erste Treffen mit meinen zukünftigen Kollegen und Vorgesetzten. Dementsprechend war ich natürlich noch aufgeregter.

Am Donnerstag, den 22.06.17, ging die Fahrt vom Hagener Hauptbahnhof los. Wir versammelten uns alle und führten die ersten Gespräche (miteinander). Ich wurde warmherzig begrüßt, wodurch meine Aufregung sank.
Während der Fahrt hatte ich schon die ersten Möglichkeiten viele Kollegen kennenzulernen. Da wir viel gelacht und geredet haben, ging die Zeit sehr schnell (her)um und wir trafen am Berliner Hauptbahnhof ein.

Die Stadt beeindruckte mich stark. Es war sehr viel los – trotz der späten Uhrzeit. Es fuhren fast alle 5 Minuten neue Taxen am Bahnhof ein, um Touristen und Einwohner von A nach B zu fahren. Kaum stand ich draußen, befand ich mich fünf Minuten später in einem Taxi zum Hotel.

Dort angekommen, bewegte ich mich in Richtung Hotelzimmer und lernte auf diesem Wege meine Zimmerkollegin kennen, die ich während des Aufenthaltes immer mehr zu schätzen lernte. Im weiteren Verlaufe des Abends lernte ich noch viele weitere Kollegen in der Hotelbar kennen. Auch hier wurde ich sofort warmherzig empfangen und in Gespräche eingebunden.

Im großen Ganzen war schon der erste Tag in Berlin für mich gelungen und ich freute mich umso mehr auf die weiteren Tage dort.

Am nächsten Morgen ging es mit viel zu wenig Schlaf, lediglich drei Stunden, in Richtung „Alte Försterei“. Ich war sehr fasziniert von der Fassade des Union Berlin Stadions. Das Stadion war umrandet von einer schönen Hausfassade.
Erwartungsvoll ging ich weiter in Richtung (der) Spielfelder – hier sollte also der CrefoCup 2017 stattfinden. Fast alle Mannschaften waren schon auf dem Platz versammelt und hörten gespannt der Ansage eines Mannes zu. Dieser erklärte die ganzen Regeln und begrüßte die Teilnehmer/innen und die Zuschauer/innen.

Mit einer kleinen Gruppe aus meiner zukünftigen Firma betrat ich die Rasenflächen und ging auf die Suche nach meiner Mannschaft. Leider ohne Erfolg, denn wie es sich herausgestellt hat, waren wir die ersten und somit erst 3 Spieler. Doch wir fanden unsere Partner in diesem Turnier schnell – Gelsenkirchen. Zusammen ergaben wir das Team „HaGel“ und auch von den Gelsenkirchenern wurde ich nett begrüßt. Im Anschluss gab es Teilnehmerbändchen und ich machte mich mit einer Kollegin auf den Weg, um den Platz ein bisschen genauer zu erkunden.

In der Zwischenzeit kam auch der Rest unseres Teams an. Ich feuerte in sämtlichen Spielen unsere Mannschaft an. Leider schieden wir, bevor wir ein einziges Tor erzielen konnten aus. Wir schafften es allerdings nur zwei Gegentore zu bekommen. Nachdem verkündet wurde, dass unser Team leider rausgeflogen ist, machte ich mich mit einer kleinen Gruppe auf den Weg zurück ins Hotel – natürlich nicht ohne vorher einen Blick in den Fanshop von Union Berlin zu riskieren. Eine ziemlich wackelige Angelegenheit, wenn man mich fragt, denn ich hatte das Gefühl, dass der Shop sich bei jeder Bewegung mitbewegte.

Klein aber fein – jedoch nicht mein Verein.

Im Hotelzimmer angekommen, bereiteten meine Zimmernachbarin und ich uns auf die Abendveranstaltung in der „Alten Försterei“ vor. Zu Beginn gab es eine Siegerehrung im Union Berlin Stadion – faszinierend! Es war nicht nur mein erstes Mal in Berlin, sondern auch das erste Stadion, welches ich je von innen gesehen hatte.


Es war ein tolles Erlebnis. Auch die Veranstaltung im Inneren des Hauses war sehr schön. Es wurde viel getanzt und am nächsten Tag taten mir meine Füße davon weh.

Am nächsten Morgen genoss ich zuerst die schöne Aussicht aus dem Hotelzimmer, denn aus meinem Fenster konnte ich direkt auf die Spree schauen.

Um 10:00 Uhr machte ich mich dann mit der S-Bahn los in Richtung Brandenburger Tor. Am Abend hatte ich mir zuvor viele Gedanken gemacht, wohin ich gehen möchte und was ich auf gar keinen Fall in Berlin verpassen darf. Mir fielen viele Orte ein, die ich gerne besucht hätte, dafür reichte nur leider nicht die Zeit aus. Außerdem waren meine Beine noch sehr geschwächt vom gestrigen Tag, sodass ich mich entschied meine Auswahl ein wenig zu reduzieren.

Auf mich alleine gestellt in einer Großstadt – klingt einfach, war es jedoch überhaupt nicht. Mein Orientierungssinn war von so vielen Reizen überfordert, sodass ich natürlich zu aller erst in die falsche S-Bahn stieg. Wenn es mir nicht erst an der Endstation aufgefallen wäre, hätte ich mir vieles ersparen können. So ging jedoch mein erster Aufenthalt ungeplant in Marzahn los, bis ich die nächste Bahn nehmen konnte. Dazu muss man aber sagen, dass die Bahn zurück, zum Glück nach 5 Minuten losfuhr. Danke an Berlin!
Nachdem mein Zeitplan sich jedoch um eine Stunde verzogen hatte, machte ich mich auf den Weg an den ersten Ort – das Brandenburger Tor.
Ich bin zwar eigentlich kein Kulturbanause, aber für mich war es nur der schnellste Weg zu meinem Hauptziel. Dazu komme ich jedoch später.
Am Brandenburger Tor war echt viel losviele Touristen und viele Attraktionen. Meiner Meinung nach ein sehr überlaufener Platz. Während meines Aufenthaltes dort, habe ich mich auch recht unwohl gefühlt, denn man konnte sich das Ganze nicht in Ruhe anschauen. In der ganzen Menschenmenge ging für mich das Brandenburger Tor eher unter. Jedoch war es trotzdem ein Ereignis, das nicht hätte fehlen dürfen.

Direkt im Anschluss bewegte ich mich in Richtung des Holocaust-Denkmmal. Ein bedrückender Ort, wenn ich darüber nachgedacht habe, wofür dieses steht. Jedoch sehen das wohl nicht viele Leuteeinige saßen auf den Steinen.

Nachdem ich diese zwei Sehenswürdigkeiten Berlins – wenn auch nur kurz – begutachtete, machte ich mich auf den Weg in eine Bansky-Austellung. Dies war mein Hauptziel für den Tag. Ein Künstler aus Bristol, den ich schon jahrelang verfolge. Dass er zu der Zeit in Berlin eine Ausstellung hatte, sah ich erst anhand eines Plakates auf den gestrigen Weg zum Stadion. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen und ich bin froh, dass ich da war.

Zum Abend trafen sich alle am „Friedrichsstadtpalast“ wieder für eine Vorstellung, die ich bis heute nicht beschreiben kann. „The OneGrand Show“, eine Vorstellung von Akrobatik, Musical bis hin zu Tanz. Alles war dabei. Ich kann immer noch nicht sagen, ob ich es schön fand, denn so etwas habe ich noch nie gesehen. Man wurde am Anfang fast umgeworfen von all den unterschiedlichen Kostümen, Farben und Charakteren. Danach schwächte es jedoch ab und es standen immer einzelne Künstler im Vordergrund. Im großen Ganzen eine durchweg angenehme Erfahrung.

Am nächsten Tag packte ich mein letztes Hab und Gut wieder ein, um den Weg nach Hause anzutreten.

Ich habe mich nach diesem Wochenende entschieden, dass das nicht mein letztes Mal in Berlin sein wird. Es gibt noch so viel, was ich dort sehen möchte, jedoch nicht sehen konnte. Nur werde ich dieses Mal nicht alleine S-Bahn fahren, denn ich möchte nicht noch einmal ungeplant in Marzahn landen.
Ich danke an dieser Stelle nochmal Herrn Riegel, dass ich diese Erfahrung mitmachen konnte und freue mich seit diesem Wochenende umso mehr bei Creditreform anfangen zu dürfen.
Ich kann es kaum abwarten!

Die außergewöhnliche Ausbildung zum/zur Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement für den Bereich Hagen, Lüdenscheid und Schwelm.